Bausparen
Sparen ist zur Zeit die sicherste Geldanlage - über 5 Millionen bestehende Bausparverträge und insgesamt über 18 Milliarden Euro Bausparguthaben sprechen eine sehr deutliche Sprache. Jedes Jahr wird knapp eine Million an neuen Verträge abgeschlossen, Tendenz steigend – eine beeindruckende Zahl. Das bedeutet, dass immerhin jeder 8. Österreicher einen Bausparvertrag hat!
Die maximal geförderte Einzahlung beträgt für das Jahr 2010 in Summe 1.200,- Euro - damit kann man bis zu 42,- Euro vom Staat an Bausparförderung kassieren. Die Förderung ist steuerfrei. Ein weiterer, in Zeiten wie diesen nicht unwesentlicher Vorteil: Die Einlagen sind staatlich garantiert - eine höhere Sicherheit für Geld gibt es nicht. .
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Konditionen der Bausparkassen im Vergleich
| ABV | Raiffeisen | S-Bausparkasse | Wüstenrot | |
| Zinsen* | 4,5% p.a. für max. die ersten 12 Monate, danach variabel | 3,5% die ersten 12 Monate, danach variabel | 4% die ersten 12 Monate, danach variabel | 4,5% im ersten Jahr, danach variabel |
| Spesen Kontoführung | € 6,99 p.a. | € 4,47 p.a. | € 4,98 p.a. | € 5,36 p.a. |
| Spesen bei vorzeitiger Auflösung** | 0,5% der Vertragssumme (=€ 120,- bei Maximalvariante) | 1,7% der vereinbarten Sparleistung (€ 122,40 bei Maximalvariante) | 1,5 fache der vereinbarten monatlichen Sparleistung (=€ 150,- bei Maximalvariante) | 0,5% der Vertragssumme (=€ 122,50 bei Maximalvariante) |
*) vor KESt , es gibt meist mehrere Zinsvarianten - zwecks Vergleichbarkeit haben wir nur eine Variante angeführt
**) zusätzlich werden die Zinsen reduziert und die staatl. Prämie muss bei nicht widmungsegmäßer Verwendung zurückgezahlt werden
Stand: 6/2009 (tel. Umfrage und Internet-Ankündigung)
Alle Angaben ohne Gewähr!
Die Talfahrt der Zinsen weltweit wirkt sich auch auf die Sparzinsen für das Bausparen aus. Die meisten der vier österreichischen Bausparkassen (ABV, Raiffeisen, s-Bausparkasse und Wüstenrot) bieten zwar attraktive Zinsen, diese gelten aber meist nur in der Anfangsphase, etwa während des ersten Jahres, danach wird meist ein idexierter Zinssatz geboten, was zum gegenwärtigen Zeitpunkt (5/2009) niedrigere Zinserträge bedeutet. Nicht unwesentlich beim Bausparvertrag sind auch die Spesen - im Gegensatz zu einem Sparbuch oder Sparkonto verrechnen die Bausparkassen Gebühren für die Kontoführung - unabhängig von der Einlagenhöhe.
Apropos Gebühren: Ganz ungünstig ist es, einen Bausparvertrag vorzeitig aufzulösen oder ruhend zu stellen. Abgesehen davon, dass man dann unter Umständen die staatliche Förderung für das Bausparen zurückzahlen und Zinsabstriche hinnehmen muss, erheben die meisten Bausparkassen zusätzlich noch eine „Strafzahlung“, die für die maximale Sparleistung von € 1.200,- p.a. deutlich über 100 Euro leigt.