Unfallversicherung
Die Unfallversicherungen zahlt im Falle eines Unfalls bestimmte Leistungen an den Versicherten aus. In jedem Fall enthält eine private Unfallversicherung:
- Deckung ALLER Unfälle
- Leistung bei Invalidität (je nach gewünschtem Grad) als Einmalbetrag und/oder Rente
- Übernahme der Bergungskosten, z.B. Hubschrauberbergung
Daneben kann man zusätzliche Risiken versichern , etwa:
- Zahlung eines Taggeldes oder Pauschalle für unfallbedingten Krankenhausaufenthalt, Kurbeihilfen, Heilgeld
- Sonderleistungen wie Zahlung bei Knochenbrüchen, sowie Serviceleistungen wie Rooming-In bei Kindern
- Unfallrente bei bleibender Invalidität
- Leistung bei Unfalltod
- Druckkammerkosten (bei Tauchunfällen)
Bei vielen Versicherern sind FSME-Erkrankungen (Zeckenbiss) und Unfälle als Folge von Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krampfanfällen ebenfalls gedeckt.
Was deckt die Unfallversicherung nicht?
- Invalidität durch Krankheit oder Kräfteverfall (Ausnahme FSME)
- Unfälle durch Alkohol (Ausnahmen möglich)
- bestimmte Riskogruppen (z.B. Extremsportler)
Erläuterungen
Progression : Gibt an, um wieviel die Versicherungsleistung (Invaliditätssumme) bei Vollinvalidität steigt. Je höher die Progression, desto besser für den Versicherten.
Invaliditätsgrad: Wird anhand der Gliedertaxe festgelegt und in Prozenten ausgedrückt. Vollinvalidität = 100% Invaliditätsgrad (siehe auch Glossar).
Zahlweise: Die jährliche Zahlweise ist am günstigsten. Für eine unterjährliche Zahlung (z.B. monatlich oder vierteljährlich) wird ein Zuschlag verrechnet.
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